Vorstellung unserer Speakerinnen und Speaker

Dr. Thomas Muhr

Wir sprechen mit Dr. Thomas Muhr darüber, wie neue Fertigungstechnologien Tempo und Kosten in Einklang bringen.

Wie die europäischen Automobilzulieferer ihre Führungsposition auf den globalen Märkten durch den konsequenten Einsatz neuer Fertigungstechnologien bewahren und sogar ausbauen können, erläutert der Mubea-CEO am 25. Juni 2026 bei uns in Aachen während der Aachener Manufacturing Technology Days.

 

“Geopolitische Unsicherheiten, volatile Märkte und steigender Kostendruck bestimmen das heutige Produktionsumfeld in der globalen Zulieferkette.

Nur durch konsequente Umsetzung innovativer Fertigungstechnologien, die Schnelligkeit und strikte Kostenorientierung in die Anwendung bringen, können Automobilzulieferer weltweit ihre Spitzenposition behaupten.

Unter diesen Umständen erfolgreich zu sein, erfordert einen neuen Ansatz – sowohl technologisch als auch im Hinblick auf die Menschen.”

Dr. Thomas Muhr, CEO bei Mubea

Dr. Silke Maurer

Dr. Silke Maurer spricht mit uns über die Transformation der Luftfahrt und wie neue Technologien Voraussetzungen für innovative Produkte schaffen und zusätzliche Märkte eröffnen:

Welche nachhaltigen Innovationen schon heute durch neue Produktionstechnologien in der Luftfahrtindustrie entstehen und wie die Digitalisierung die Wettbewerbsfähigkeit am Hochlohnstandort Deutschland stärken kann, berichtet die COO der MTU Aero Engines am 25. Juni 2026 bei den Aachener Manufacturing Technology Days. 

 

„In Zeiten von demografischem Wandel und Fachkräftemangel stärkt ein hoher Digitalisierungsgrad unsere Wettbewerbsfähigkeit – insbesondere an Hochlohnstandorten. Wenn wir neue Technologien konsequent industrialisieren, gewinnen wir nicht nur an Effizienz, sondern schaffen zugleich Freiräume, um neue Produkte zu entwickeln und zusätzliche Märkte zu erschließen.“

Dr. Silke Maurer, COO MTU Aero Engines

Martin Oetjen

Veränderungen als Chance zu begreifen ist in Industrie, Wirtschaft und Politik die Grundlage dafür, innovativ zu sein.

Volatile Märkte, geopolitische Unsicherheiten und einschneidende technologische Entwicklungen wirken sich unmittelbar und mit rasantem Tempo auf bestehende Geschäftsmodelle und sogar ganze Industriezweige aus. Politik und Medien setzen den Begriff der Transformation geradezu inflationär ein und spiegeln damit indirekt den Wunsch nach Sicherheit und Zukunftsfähigkeit.

In unsicheren Zeiten kann es ein wirkungsvoller Ansatz sein, über die richtigen Fragen gezielt Veränderung und Innovation voranzutreiben. 
Wie dieser Ansatz in der Praxis aussehen kann, schildert Martin Oetjen, Produktionsvorstand von Everllence, in seiner Keynote am 25. Juni 2026.

 

"Der Begriff der Transformation, das heißt, der grundlegende Wandel von einem aktuellen Ist-Zustand in einen angestrebten Ziel-Zustand, wird in den Medien und der Politik geradezu inflationär benutzt und ist indirekt der Wunsch nach Sicherheit und Zukunftsfähigkeit in unruhigen Zeiten. Und die Zeiten sind unruhig, geprägt durch volatile Märkte, geopolitische Unsicherheiten und technologische Innovationen, die bisherige Geschäftsmodelle und ganze Industriezweige in Frage stellen.

Wenn wir aber Unsicherheit nicht als Problem, sondern als Lösung verstehen, dann hilft es die richtigen Fragen zu stellen und damit Veränderung voranzutreiben. Und wenn wir Veränderung als Chance und nicht als Bedrohung verstehen, verfügen wir über die grundlegende Fähigkeit innovativ zu sein. Unsicherheit, Transformation und Innovation hängen funktional miteinander zusammen und eröffnen viele Perspektiven - und darüber möchte ich mit Ihnen sprechen!"

Martin Oetjen, Produktionsvorstand Everllence

 

Alfred Geißler

Wir sprechen mit Alfred Geißler darüber, wie Automation, Digitale Zwillinge und KI-gestützte Prozessketten die Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz der Fertigung fördern:

Unternehmen stehen unter hohem Innovationsdruck, wenn sie den Wandel erfolgreich meistern wollen: Die wachsende Komplexität zu beherrschen und mit flexiblen Produktionssystemen Ressourcen effizienter zu nutzen erfordert neue Technologien. Was diese heute schon leisten können, erläutert der CEO der DMG MORI AG am 25. Juni 2026 bei den Aachener Manufacturing Technology Days.

In seinem Vortrag zeigt er, wie sich aktuelle technologische Entwicklungen entlang der gesamten Wertschöpfung in wirksame Lösungen überführen lassen und welche Rolle Werkzeugmaschinen dabei als Ausgangspunkt für die Transformation spielen.

 

„Die Fertigungstechnik befindet sich in einer tiefgreifenden Transformation. Neue Technologien verändern, wie wir Mehrwert schaffen: von fortschrittlicher Automation über digitale Zwillinge bis hin zu KI gestützten Prozessketten – Innovation bedeutet heute, Komplexität beherrschbar zu machen, Ressourcen effizienter einzusetzen und Produktionssysteme resilienter, flexibler und nachhaltig wettbewerbsfähig zu gestalten. DMG MORI gestaltet den Wandel aktiv: Werkzeugmaschinen stehen am Anfang dieser Veränderungen. Gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern entwickeln wir Lösungen für die Zukunftsfähigkeit der Fertigungsindustrie.“

Alfred Geißler, CEO DMG MORI AG

Matthias Heil

Matthias Heil berichtet während der Aachener Manufacturing Technology Days darüber, wie die Verteidigungsindustrie neue Produkte entwickelt und gleichzeitig Produktionskapazitäten in Europa schnell ausbaut:

Die sicherheitspolitische Lage in Europa verändert sich derzeit grundlegend – und mit ihr verändern sich auch die Anforderungen an Industrie und Produktion. In kurzer Zeit entstehen neue Dynamiken, strategische Partnerschaften gewinnen an Bedeutung. Produktionssysteme müssen schneller skalieren, damit Entwicklung und Industrialisierung parallel verlaufen können.

Wie Unternehmen diese Herausforderung annehmen und welche Rolle die Fertigung für die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und Europas spielt, diskutieren wir gemeinsam auf den AMTD am 25. Juni in Aachen. Gemeinsam mit Matthias Heil gehen wir der Frage nach, wie sich Entwicklung, Produktion und Partnerschaften so verzahnen lassen, dass industrielle Kapazitäten gezielt wachsen und neue Technologien schneller in die Anwendung gelangen.

 

"Die Unternehmen der deutschen Verteidigungsindustrie leisten einen wichtigen Beitrag bei der Verteidigung der öffentlichen Freiheit und der Demokratie. Strategische Partnerschaften in Entwicklung und Produktion sowie der schnelle Ausbau der Produktion für eigene Produkte sichern die von der Politik geforderte Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und Europas. Wir sind uns der Verantwortung bewusst nehmen diese Herausforderung an.

Matthias Heil, CTO Rheinmetall Aviation Services

 

Dr. Michael Nikolaides

Vortragstitel

Next LevelAI and Robotics im Produktionsnetzwerk der BMW Group

Werdegang

Leiter Produktionsnetzwerk, Logistik der BMW AG.
Vertreter der Arbeitnehmer (leitender Angestellter).

Seit 2022: Leiter Produktionsnetzwerk, Logistik
2018 – 2022: Leiter Produktion und Planung Motoren und E-Antriebe  
2015 – 2018: Leiter Produktion und Planung E-Antrieb; Leiter Produktionsnetzwerk und Programmplanung
2011 – 2015: Verschiedene Leitungsfunktionen im Produktionsressort (Strategie, Werkebelegung, Prozessmanagement)
2007 – 2010: Verschiedene Leitungsfunktionen im Motorenbau, Werk München
2004 – 2007: Projektleiter Vorentwicklung Betriebsfestigkeit und Werkstoffe
2004: Eintritt in die BMW AG


2001 – 2004: Promotion zum Dr. rer. nat. an der Technischen Universität München
1994 – 2001: Studium der Physik an der Technischen Universität München, Abschluss: Diplom-Physiker; Diplomarbeit an der Harvard University, Cambridge (USA)
Stand: 01/2026

Klaus Kalmer

Vortragstitel

Warum das Timing von Automatisierungs- und Werkzeugmaschinen-Lösungen im Flugzeugbau so wichtig ist!

Weitere Informationen zu den Speakern folgen in Kürze!